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Landaktiv MV
13.05.2014

Im Fokus der BIOerleben:


Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2014 zum Internationalen Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft (International Year of Family Farming - IYFF 2014) ernannt. Leisten doch kleinbäuerliche Familienbetriebe weltweit einen erheblichen Beitrag zur Ernährungssicherung, Armutsbekämpfung und vor allem zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion. So werden in diesem Jahr die ökologisch wirtschaftenden Familienbetriebe aus unserem Land auch im Fokus der BIOerleben Mecklenburg-Vorpommern stehen.

 

 

„Oft wird übersehen, welche Bedeutung Familienbetriebe für den Umweltschutz und die nachhaltige Nutzung unserer natürlichen Ressourcen haben“, betont Regina Witt, Geschäftsführerin des Verbund Ökohöfe Nordost und Organisatorin der BIOerleben. So sind es die Familien, die den Ökologischen Landbau mit seiner umwelt- wie ressourcen-schonenden Wirtschaftsweise wesentlich voranbringen. Denn die Mehrheit der Öko-Betriebe wird in Deutschland von Familien geführt. Größe und die Ausrichtung der einzelnen Unternehmen sind zwar unterschiedlich, jedoch haben sie häufiger kleinere Flächen und vermarkten direkt.

 

Der Begriff "Familienbetrieb" meint dabei alle landwirtschaftlichen Unternehmungen, die von Familien geführt und möglichst auch überwiegend von Familienangehörigen als Arbeitskräfte bewirtschaftet wird. Der Ertrag kommt den Familienmitgliedern zugute und nicht Arbeitgebern, Aktionären oder branchenfremden Investoren. Das ermutigt immer wieder dazu, an einem Strang zu ziehen, hoch motiviert zu arbeiten und Krisen gemeinsam zu bewältigen. Auf der BIOerleben stellen wir stellvertretend sechs Familienbetriebe aus unserem Land vor: die Schafscheune in Vietschow, das Gut Wardow, die Behr AG in Seevetal, die Ölmühle Sander in Tarnow, die Kräutergärtnerei Gottschling in Guest und den Hof Medewege in Schwerin.


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